[eine band, die gestern in berlin spielte], dispute, la.

es war schon eine kleine menschenmasse, die am gestrigen abend den berliner magnet club ausverkaufte, um dem – entschuldigung, aber was soll man sonst anderes attributieren? – hype dieser band aus michigan beizuwohnen. dementsprechend gab sich das publikum erfreut, gar euphorisiert und auch textsicher und verzueckte somit natuerlich auch die band, die sich smart und sympathisch gab und live dann auch einfach mal eins uns zu eins das umzusetzen wusste, was man bereits via tontraeger hoeren konnte. der sound war schlichtweg großartig gemischt und dann eben auch perfekt erspielt. die gequaelte, leicht noelende stimme von saenger jordan dryer intonierte treffend das musikalische großwerk der restlichen band und so konnte man das alles schon ziemlich gut finden. zumal man darauf verzichtete, die doch sehr emotionale und tief greifende lyrik dann auch mit hysterischen wein- und aggressionspassagen visuell verdeutlichen zu muessen. hatte man einfach nicht noetig.
sowohl auf platte als auch live hiermit dann vollends empfohlen. und da man davon ausgehen kann, dass es nicht der letzte besuch in deutschland in diesem jahr war, schon mal vormerken.

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