berlin festival 2011

berlin festival, du vor der haustuer liegende schoenheit. wie gern ich dich doch habe. wobei ich das erst freitag und samstag erfahren durfte, schließlich besuchte ich dich nun zum ersten mal. aber, und das ist ja das schoene an der sache, sicherlich nicht zum letzten mal.

allerdings gab es dann doch zwei kleine dinge an dir auszusetzen. 1. es gab nur warsteiner bier und das kommt dem trinken von abgestandener fanta mit einem schuss hefe gleich. und 2. diverse technische probleme. das mag bei einem solch großen festival dazu gehoeren, sollte den geneigten zuschauer allerdings nicht beeinflussen duerfen. wenn dann aber die gute santigold ihr set auf 20 minuten runterkuerzen muss, dann sollte man sich ueber gellende pfeifkonzerte und den anstieg fliegender becher nicht wundern. auch wenn der kuenstler natuerlich nichts dafuer kann.

ansonsten war es aber ein ueberaus entspanntes festival mit einer guten organisation und tempelhof als location bot genuegend platz, auch wenn zahlreich erschienene besucher das areal betanzten.

und dann natuerlich die musik: die beginner mit ‘damals’-show, welche mich kurz in nostalgische tapedeck-baggyhosen-freestyle-zeiten versetzte, dann aber fuer ein fulminantes set der bloody beetroots death crew 77  (refused, husthust, mphf, mphf) weichen musste. dazwischen casper mit solider und der zweiten von mir erblickten show diese woche (am donnerstag spielte man einen secret-gig unter dem doch allzu treffenden namen pommesbude arschloch. war sehr schoen, denn sehr familiaer und klein. und rammstein waren auch da.), boys noize mit unglaublichem buehnentrallala und schickem set, beirut, der mich live nun auch ein wenig mehr von seinen auf ein medium deiner wahl gepressten musikalitaet ueberzeugen konnte, weiterhin super aufspielenden kraftklub menschen und einer ziemlich guten santigold (die uebrigens laut geruechten dem zustaendigen techniker auf grund der oben beschriebenen problematiken nach ihrer verkuerzten show ordentlich eine geschallert haben soll). sonst noch was? ach ja: aloe blacc und james blake auf grund von diversen schlafdefiziten leider verpasst, public enemy als peinlich und ueberfluessig empfunden und skrillex einfach nicht verstanden. muss man dann vielleicht aber auch nicht.

le crâftclûb. trés bien, mes amis!

boys noize aus der entfernung. es war hell. es war laut. aber wir hatten liegestuehle und es war bequem. und irgendwie ziemlich entspannt.

benjamin griffey. man sieht ihn kaum, hoert aber seine roehrende stimme durchs bild. hoerste? hoerste?

ansonsten konzentriert sich so ein festival nebst musik natuerlich auf drei dinge: gute freunde. schnaps. geschlechtsverkehr. letzteres will hier nun nicht genauer beschrieben werden und zweiteres konnte via twitter verfolgt werden. ersteres soll allerdings durch folgendes fotomaterial gewuerdigt werden, auch wenn ich nicht jeden ablichten konnte. manchmal hatte ich halt auch schnaps- und bierbecher zu halten. und musste das dann halt ja auch noch twittern.

polly und simon. was der einen zu viel, ist dem anderen zu wenig. so ergaenzt man sich.

michbeck und der heimliche wunsch nach einem darsein als fotoblogger.

der man mit dem besten tumblr der welt: lion aka muckibude. ob du das gut findest, hab ich dich gefragt!?

warum zebraclubs simon so schaut? man weiß es nicht. vielleicht war das aber auch nur eine artzyfartzy idee frei nach dem motto: bild umdrehen, witz verstanden.

“der schoene daniel”. rauchen. schlafzimmerblick. bin dann abgehauen. wollte nicht ins backstage gezerrt werden.

dj stickle, dieser gute mensch, dieser. der allerdings und ehrlich gesagt ein arschloch ist, da er immer bessere fotos macht als ich. egal, ob ich dem ein stativ vor die nase gestellt haette oder wie hier einen auf untermarmherpapparazishoot gemacht habe – ich verliere, er gewinnt. das schwein.

am ende der 48 stunden bin ich fan, denn ich fand’s gut. macht sinn. 
so kann ein festival aussehen. auch gern 2012.
danke an janna und verstaerker medien. <3

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