gym class alan

moderne zeiten verlangen moderne kommunikationswege. und da ich gerade zwar unterwegs bin, aber mit meinem smarten smartphone namens blackberry und dieser unfasslichen wordpress-app versorgt bin, kann ich auch eben mal fix schreiben, dass man am donnerstag kumpel ahzumjot (twitter.com/ahzumjot) in berlin besuchte. krasswas!? der spielt naemlich aktuell das vorprogramm der gym class heroes (hier, travie mc-exfreund von katy perry) und war daher im festsaal zu kreuzberg zu begutachten. leider war wenig los, und geschaetzt die haelfte davon dann auch nach ahzumjots auftritt weg, da unsere benniferrostockwanjehnjuice-gang noch zur vierkanttretlager aftershowparty musste (super platte uebrigens!), aber man legte eine solide show hin. also ahzumjot, nicht die gym class heroes (also die vielleicht auch, keine ahnung). hatte feuer, hatte gesten, hatte elan, hatte alan, hatte bass. gute sache!
so. die app ist ja supermegatoll. ich dann hier mal weiter „on the run“ und ihr so: schoenes wochenende.
highfive, ihr kumpels.

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listening to…

lana del rey „born to die“
(vertigo berlin / universal)

wuerde man lana del rey wartend an einem verstaubten straßenrand, mitten in einer beliebigen wueste der usa zwischen spielparadies und weiterer ansammlung weniger haeuser der letzten ueberlebenden einer einst so groß gelebten kleinstadt entdecken, man wuerde sie mitnehmen. nicht nur, weil sich ihr name kuenstlerisch an freiheit, devote emanzipation der 60iger jahre, sexappeal und verletzter lolita anlehnt; auch nicht, weil ihre vulominoesen lippen einladend wirken, sondern einfach, weil man moechte, dass sie da ist. so abwesend und teilnahmslos wie sie auch auf der einen seite wirkt, so viel vertrauter herzschmerz baut sich in ihr auf und foerdert sich zu tage. in einem moment liegt sie lachweinend in deinen armen, im anderen moment redet sie kein wort mehr mit dir. es ist genau die mischung, die interessiert und die sich verfluchen und doch lieben laesst. und so laesst man sie neben sich platz nehmen, waehrend sich diese figur aus guter und eigener stimme und aktuellem und doch alten tagen referenz tragendem sound entfaltet. der vibe dieses ‘damals’ trifft auf die gleichen themen im ‘heute’, vermengt sie, verkuenstelt sie und laesst doch tief eintauchen. man will es zu poppig finden und findet es doch zu artzy. am ende trifft man sich genau in der mitte – und findet es gut. jedes „video games“, jedes „born to die“, dieses „blue jeans“ und dieses „diet mountain dew“, „national anthem“, „dark paradise“, „summertime sadness“ und all die anderen songs; jede flaeche, jede geige, jede nachhallende drum, jedes gehauchte, gesprochene, in angestrengte hoehen und wieder herunter schnellende wort, das ihre lippen verlaesst. man mag es. und so wird das album zu einem vertonten roadmovie, in dem man die einsamkeit in der zweisamkeit erlebt und dennoch auf dem weg zwischenstopps in der glueckseligkeit zwischen billigem whiskey von der tankstelle und den großen und emotionalen momenten zwischen den laken im motelzimmer erlebt. und sie weiß das, auch wenn sie anders tut. doch am ende ist es egal. du nimmst sie den weg mit und selbst wenn sie dich irgendwann verlaesst – und das wird sie – das war eure zeit. und diese bleibt.

www.lanadelrey.com

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monster bash. berlin.

berlin, du hast festivals. zwar platzt die hauptstadt, was konzerte und festivitaeten der musikalischen freuden anbelangt, aus allen naehten, aber man will ja auch ‘gut’ von ‘schlecht’ getrennt gewusst haben. und das „monster bash“ festival darf in diesem falle zu den guten gezaehlt werden. zumal auch außerhalb der eigentlichen festivalsaison gelegen, darf man sich bereits ende april auf eine illustre zusammenstellung deiner liebsten punkrock-bands freuen.

an erster stelle, sowohl bei mir, als auch dann tatsaechlich, stehen die juengst wiedervereinten refused, bei denen man gespannt, aber natuerlich auch erfreut sein darf. außerdem war saenger dennis lyxzén ja vor kurzem noch beim berlin festival. hat ihm die stadt wohl ganz gut gefallen.
ergaenzend dann noch ebensolch nicht zu verachtenden kapellen wie lagwagon, hot water music, anti-flag (mit neuem album im gepaeck, das sich zu diesem zeitpunkt schon mal ganz gut gibt), set your goals, chuck ragan, make do and mend usw. usf.

platz des seins ist die columbiahalle, datum des kommens ist der 27.04. tickets, infos und ‘like’s’ gibt es hier.

stagedivesandhighfives!

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bbb.bright.berlin

alle jahre wieder. oder besser: alle halbe jahre wieder begruesst berlin zur „fashion week“. und waehrend kleider und ketamin ueber die laufstege getragen werden, darf man am alten tempelhofer flughafen die „bread and butter“, und im ehemaligen stasi-hauptquartier die „bright tradeshow“ besuchen. also alles etwas weniger artzyfartzy und entspannter. mit kumpels, bier und dies, das, verschiedenen dingen. „ja ja ve ve“.
herausgefunden wurde auf jeden fall, dass gelb ‘ne ziemliche „fancy“ (sorry) farbe ist (ironie in here) und – jetzt allerdings ernsthaft – rauten der heiße scheiss fuer zweinullzwoelf sind. dreiecke sind tot, rauten leben!

simon weiß es.

christina (blutsgeschwister) weiß es.

marcel (iron fist/fly society) weiß es.

polly (analog/gravis) weiß es.

timur (casper-bande) weiß es.

ihr dann hiermit nun auch.

ansonsten traf man noch zum beispiel den hier:

oder den hier. mister estevan oriol himself:

am ende der paar tage eigentlich der gleiche spaß wie immer: interessantes zu sehen, gute menschen zu treffen, viele veranstaltungen zu besuchen. nur etwas wenig skateboarding auf der „bright“…
man freue sich hiermit auf den sommer.

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silverstein „short songs“
(hopeless / soulfood)

iTunes erlaubt ja seit geraumer Zeit das Streamen von 90 Sekunden, um die etwaige Kaufentscheidung zur Positivität zu beeinflussen. Ziemlich praktisch nun, wenn sich die neue Silverstein Platte eben genau mit dieser zeitlichen Grenze beschäftigt. Da kann man dann einfach die gesamte Platte ohne Unterbrechungen hören. „Short Songs“ eben oder um es mit den Dead Kennedys zu halten: „I like short songs“. Also nichts über 90 Sekunden, dafür auf den Punkt gebracht, knackig, kein Schnickschnack und schön Arschtritt. Das Silverstein das auch können, bewiesen sie in der Vergangenheit zu Genüge, fokussieren sich aber passenderweise auf die schnellere Gangart und packen nebst Punkrockanleihen auch den ein oder anderen sehr stringenten Hardcoreansatz aus. Okay, „Sleep Around“ ist eine klassische Gefühlshymne wie man sie von den Kanadiern kennt, aber selbst das funktioniert auf 1:20 Minuten. Man beweist somit auf elf Songs, dass man sich nicht nur erfolgreich diesem Konzept stellen konnte, sondern auch zwischen Posthardcore, Rock, Punkrock, Emo, Metal und Hardcore mixen kann, ohne sich selbst zu verwässern oder zu verlieren. Passt, wackelt, überzeugt vollends. Danach folgend dann weitere elf Songs deiner und Silversteins Lieblingsbands in selbigem Konzept. Plus Spaß haben, huldigen, dem ein oder anderen Cover die eigene Note geben. Mit dabei unter anderem Good Clean Fun, Gorilla Biscuits, Orchid, Descendents, NOFX. Halten wir es daher kurz: DK mögen „Short Songs“, Silverstein mögen „Short Songs“, ich mag „Short Songs“. Punkt.

www.silversteinmusic.com

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[eine band, die gestern in berlin spielte], dispute, la.

es war schon eine kleine menschenmasse, die am gestrigen abend den berliner magnet club ausverkaufte, um dem – entschuldigung, aber was soll man sonst anderes attributieren? – hype dieser band aus michigan beizuwohnen. dementsprechend gab sich das publikum erfreut, gar euphorisiert und auch textsicher und verzueckte somit natuerlich auch die band, die sich smart und sympathisch gab und live dann auch einfach mal eins uns zu eins das umzusetzen wusste, was man bereits via tontraeger hoeren konnte. der sound war schlichtweg großartig gemischt und dann eben auch perfekt erspielt. die gequaelte, leicht noelende stimme von saenger jordan dryer intonierte treffend das musikalische großwerk der restlichen band und so konnte man das alles schon ziemlich gut finden. zumal man darauf verzichtete, die doch sehr emotionale und tief greifende lyrik dann auch mit hysterischen wein- und aggressionspassagen visuell verdeutlichen zu muessen. hatte man einfach nicht noetig.
sowohl auf platte als auch live hiermit dann vollends empfohlen. und da man davon ausgehen kann, dass es nicht der letzte besuch in deutschland in diesem jahr war, schon mal vormerken.

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nimmermehr taetowierungen

(credits: www.facebook.com/nimmermehrtaetowierungen)

die gute anna bat mich, folgendes allen interessierten mitzuteilen. und da es a) keine frage ist und b) es fuer euch ziemlich viel sinn macht, nun folgende ankuendigung:

die gute frau ist in den kommenden wochen in berlin und haette noch einige freie termine zu vergeben. und diesen solltet ihr euch annehmen. ich spreche aus eigener erfahrung – machste alles richtig.

zeit gaebe es am 21., 22. und 28. januar. da ist also einiges moeglich.

kontaktieren darf man sie dann entweder ueber nimmermehrtaetowierungen@gmx.de oder facebook. aber bitte tut euch, ihr und mir einen gefallen und macht euch vorher gedanken. denn wir sprechen hier ueber kunst und koennen. no bullshit in here. viel spaß!

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aus gegebenen anlaessen: „<3"

lang ist es her. auf der einen seite nicht lang genug, auf der anderen seite viel zu lang. es geht weiter… 15012012

av „<3″ – download

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fashionweek.bbb.brighttradeshow

naechste woche dann also die winterliche ausgabe der berlin fashion week 2012.

bread & butter.
bright tradeshow.

außerdem irgendwie noch firmament @ cookies (17.01.) // vice party @ prince charles (18.01.) // wesc @ bar babette (19.01.) // radio @ so36 (19.01.) // element @ torstraße (19.01.) // intro @ magnet club (20.01.) // bright experience extraordinaire @ cassiopeia (20.01.). und. so.

etwaige vorschlaege, einladungen oder anfragen fuer schlechte fotos und dummwitzige texte ueber die jeweilige veranstaltung koennen gerne an athuener@gmx.net gerichtet werden. die woche ist zwar kurz, aber genau dann wird es nun mal eben auch spannend. ich freue mich. ihr auch? sagt bescheid: fb und/oder twitter.

passenderweise dieses „damals“:

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kraftklub „mit k“
(vertigo berlin / universal)

Man möge das doch nun bitte gelernt haben. Mit ‚K‘. Kraftklub. Nicht mit ‚C‘. Und auch wenn sich diesen Fauxpas der ein oder andere Schreiberling derweil in seinen Blogkommentarbereichen abholen darf, so sollte man doch schnell begreifen, wie diese Band geschrieben wird. Spätestens jetzt. Dran vorbei kommen wird man an dem Fünfer aus Karl-Marx-Stadt zumindest nicht mehr. Und das zu Recht! Schließlich bewies man nun, dass das Internetphänomen sicherlich noch existent, lange aber nicht mehr der einzige Weg zu Erfolg und Anerkennung ist. Denn wo deine Kumpels gerade ihre erste EP hochladen, Sticker drucken und ordentlich Web 2.0-Promotion betreiben, ging es für Kraftklub über die Bühne in die Herzen und im Endeffekt erst jetzt so wirklich auch in die iPods der geneigten Fans. Sich live den Arsch abspielen nennt man sowas. Dabei mit Casper, den Beatsteaks und auch Fettes Brot sicherlich nicht die schlechtesten Supportslots erwischt, wusste man bereits zu Beginn mit eloquent-rotziger Art, passender Bühnenshow und passendem Bühnenoutfit zu überzeugen. Und eben auch mit guter Musik. Dem Rap nahe liegendes Songwriting trifft auf Vier zum Flur aufspielenden Indierock mit einer Prise Großbritannien und etwas Garage. Dazu intelligenter Wortwitz, Hit verdächtige Arrangements und dennoch genügend Spaß, dass man nicht überproduziert und austauschbar klingt. Da lässt es sich drauf einigen, so dass Rap affine Köpfe auf Röhrenjeans tragende Indierocker und der Musik liebende Musikliebhaber auf den Hipster treffen. Man eint sich im Strudel der Musik. Diese bietet dann aber auch textlich genau die Bandbreite, die bei aktuell durch Szene- und Feuilletonseiten hoch gelobten Veröffentlichungen ebenfalls guter Ton war. Die Adoleszenz, das Herauswachsen aus alten Strukturen, der Aufbruch in das Neue, das Ablegen des Alten, das Erwachsenwerden, die Angst davor und die Freude darauf – eben der Strom der Emotionen die sich entwickeln, wenn man feststellt, dass nun nicht mehr Mama die Kotze nach einer harten Partynacht wegwischt, sondern man selbst. Dass man sich dabei dann hinter halbgaren Aussagen versteckt und beispielsweise Berlin als Hipsterhauptstadt verflucht und sich dennoch selbst nicht weit von dieser Einstellung ansiedelt oder ein astreines Liebeslied schreibt, in dem man vermerkt, dies solle überhaupt keines sein, schließlich wäre man überhaupt nicht in der Lage solch eines zu verfassen, zeugt von genau diesem Heranwachsen. Man bezieht zwar Stellung, lässt sich aber ein sympathisches (oder wahlweise zynisches) Schlupfloch der Meinungsänderung offen. Weniger Fahne im Wind, denn mehr Anpassungsfähigkeit allerdings. Man hat eine Ahnung des Weges, wirklich gefunden hat man die Strecke des Lebens aber noch nicht. Man spricht somit einem Lebensabschnitt aus der Seele, der sich in dieser Generation im Vergleich um mehrere Jahre verlängert hat. War man früher mit 40 in einer Mid-Life-Crisis, beendet man heute so grade das Studium. Dinge gibt’s. Anti-Sein eint Individualisten und Gruppengefüge sind doch auch nur Hippietum. Melancholisch darf man dann aber trotzdem mal sein oder die Ex verfluchen, während man sie noch liebt. Sich umentscheiden gilt! Aber nur dann, wenn man auch dazu steht. Für immer. Oder zumindest bis zum nächsten Mal. Tief gehende Soziologie auf 13 Songs in ansprechendem Ton umgesetzt also. Funktioniert live wie auf Platte ziemlich super. Und vor allen Dingen eben „Mit K“. Nicht vergessen!

facebook.com/kraftklub

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lighthouse

„… and light me my way / for a lifetime…“

done by vadim, boogie woogie, 26/12/2011

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the saddest landscape

freitag. we were skeletons und the saddest landscape im kleinen cassiopeia. endlich klatschte berlin mal. endlich bewegte berlin sich mal. es machte sinn. es gefiel.

danach dann das uebliche. und wieder diese mysterioese maske

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messer

woran erkennt man, dass ein konzert gut war? richtig! man hatte keine zeit dafuer, selbst fotos zu machen. dennoch nun hier ein paar worte ueber die gestrige show der kumpels von messer.

sie war super.

statt gefunden in der mir – und so ging es wohl vielen an diesem abend – unbekannten location k19 in f-hain, berlin. es war klein, es war gemuetlich, sterni gab’s fuer ‘nen euro – man fuehlte sich gut aufgehoben. zahlreich war man erschienen und lauschte philipp und pascal (eine haelfte der gutmenschen von ritual), sowie hendrik und pogo. also ein wenig muensteraner heimat in der neuen heimat. schoen war’s! tighte, intensive show. auf den punkt gebracht, musikalisch ueberzeugend, passende attituede. absolut abfeierbar.

oder um herrn eazy-d zu zitieren:

„[...] Die Gruppe Messer ist vielmehr eine authentische Auseinandersetzung mit eben jenen Facetten der eigenen Empfindung und Wahrnehmung, mit den man sich nicht so gerne befasst. Eine Komplementierung. Und am Ende frage ich mich, ob es Sinn macht über die Gruppe Messer zu schreiben, wenn alles, was man darüber sagen könnte, viel deutlicher wird, wenn es gehört und gefühlt wird.. So wie es keinen Sinn ergibt, auf Fotografien von Nan Goldin tanzen zu wollen.“

aktuell mit demo-tape (!!!) und vinyl-single unterwegs, verweilt man nun weitere tage in der hauptstadt, um das debuetalbum aufzunehmen. man darf sich daher also vorfreuen. bis dahin:

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wie jedes jahr zu 0:00 uhr

tschuess 2011, hallo 2012.

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2011

„make it rain“ im picknick. schneestuerme. muensters promenade. freestyle-sessions vor dem macbook. charlie „tigerblood“ sheen. whiskey. swag. svvag. burr. hundegebell. gaestelistenplaetze. bright tradeshow. bread & butter berlin. bier.

pianos become the teeth. touché amoré. la dispute. lil b. rise against. jennifer rostock. and so i watch you from afar. kanye west & jay-z. drake. bon iver. „look at me now“. kraftklub. wobble-baesse. william fitzsimmons. frank turner. frank ocean. ofwgkta. golf wang. cassiopeia. the weeknd. yelawolf. magnet. ritual. immer. casper. xoxo.

berlin festival. berlin tag und nacht. naechtelang berlin. tagelang auch. eiswuerfel in jedem getraenk. dauernd besuch, allerdings eben auch der besten menschen. dauernd <3 posten. bitte nicht die scheiss <3en vergessen! facebook. google was? twitter. tumblr. instagram? ne. ich liebe immer noch mein blackberry. und morrissey.

bmx. regnerischer sommer. tote diktatoren. steve jobs ebenfalls. auch cheetah stirbt. mit 80 wohl gemerkt. dumme politiker. gediebstahlte doktorarbeit. das abitur ist nichts mehr wert. medien. jeder macht was mit medien. immer. skate-aid. skateboard-sessions. baker. deathwish. shake junt. brettkollegen wird 100.

magalog um magalog. juice um juice. titus goodbye. zebraclub goodbye. hallo zalando. westhafen. moabeach. pizzasonntag. pizzasonntag. pizzasonntag. kuchensonntag. trash-tv. trash talk. „genau mein ding“ sagen. …wow! ich moderierte die letzte brettkollegen folge und sagte au revoir.

jack & keule. barney, rip. diese katzen-application. frauen. ueberall. high-heels. clubs. bars. restaurants. essen. trinken. atmen. schlafen. tattoos.

die neue reimgeneration. pudelmuetzen. snapback-caps. sneaker. hipster-turnup. undercut. bart tragen und ihn kaemmen. sleeveless shirts. umzuege. gefuehlte 15.000 km auf der autobahn. ipod-dj. a2. neue moeglichkeiten. alte lasten. neue freuden. alles gut. liebe. neues zuhause.

kreuzberg. friedrichshain. u-bahn, s-bahn, skateboard fahren. unzaehlige taxifahrten. bruesselberlinconnection. chinchillas. antichrist. californication. trotzdem zu wenig filme und zu wenig serien geschaut. american nightmare reunion.

freunde. familie. familie. freunde. das sofa. das bett. das andere bett. und 2012?

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listening to…

pianos become the teeth „the lack long after“
(topshelf records)

es ist kalt und dunkel geworden. lichter vermoegen keine stunde zu erhellen, man vermisst und verachtet, trauert und zieht sich zurueck. man laesst sich auf diesen zustand ein, versinkt vollends in ihm, kehrt den guten dingen den ruecken, kriecht nicht unter decken, sondern ertraegt die kaelte. den blick gen boden gesenkt, apathisch hin und her wippend, lauscht man dem brachialen sound aus gitarren, drums und einem gesang zwischen verzweifeltem sprechen und verzweifeltem schreien. die tage koennen niemals besser werden, sie waren niemals gut. alles ist eine abwaegung und am ende waehlt man den falschen weg. alles geht zu ende. viel zu frueh, viel zu schnell. die musik wird lauter, verliert selbst in ihren langsameren momenten nicht ihre geschwindigkeit und peitscht sich eindringlich in den moment der trauer. man will nicht mehr und muss doch. das ende ist nah und doch noch so weit entfernt. „the free time is bittersweet“ („liquid courage“). es sind seine geschichten, doch du machst sie zu den deinigen. sie beruehren dich, machen dich wuetend, verzweifelt, aengstlich, lassen dich fuerchten und doch auch irgendwie hoffen. katharsis. emotionen. es macht nichts mehr spaß. die lichter bleiben aus. zumindest fuer die naechsten stunden. denn man hoert dieser platte wieder und wieder zu. und man dankt ihr.

http://www.facebook.com/pages/Pianos-Become-The-Teeth/143317977380

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wir haengen decks high, homie!

willkommen in unserem flur. svvag!

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juice #140

die schoene polly haelt sie in den haenden. die seit gestern erhaeltliche letzte ausgabe 2011 und erste ausgabe 2012 des juice magazins. oder besser: der „green juice“.
ganz im zeichen des anstehenden, neuen marsimoto albums „gruener samt“, gibt es ziemlich viel gruenen dampf und die ueberaus gute und ueberaus exklusive juice ep von marsi.
außerdem noch ganz interessant – von meinem standpunkt aus betrachtet: pusha t, jedi mind tricks, gilbere forte.
und natuerlich die autorencharts 2011, bei der kumpel benjamin einfach mal sieben nummer 1 plaetze fuer „xoxo“ verbuchen konnte. zu recht! daher sehen meine hiphop’esquen charts des zu ende gehenden jahres auch wie folgt aus (auch wenn es natuerlich wieder unzaehlige platten und songs gibt, die es ebenfalls verdient haetten, erwaehnt zu werden):

01. casper „xoxo“ (lp)

02. drake „take care“ (lp)

03. frank ocean „nostalgia, ultra“ (mixtape)

04. tyler, the creator „goblin“ (lp)

05. the weeknd „house of balloons“ (mixtape)

06. yelawolf „daddy’s lambo“ (track)

07. mayer hawthorne „how do you do“ (lp)

08. terius nash „long gone“ (track)

09. dels „gob“ (lp)

10. sole & the skyrider band „napoleon“ feat. xiu xiu (track)

gern also ab zum kiosk. und nebenher auch schon mal auf das neue jahr freuen, da kommt die juice naemlich wieder oefter und in form der „juice jam“ auch gleich mal in zwei eurer lieblingsstaedte um zu zelebrieren und abzureissen. gut wird’s. chapeau!

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brettkollegen x berlin tag und nacht

meine damalige titus show „brettkollegen“ in bekleidungstechnischer visualitaet in rtl2′s erfolgsformat „berlin tag und nacht“ auftauchend. schon irgendwie ganz witzig.
aber wenn man bedenkt, dass die emsdettener/muensteraner darstellerin „meike“ ja auch einen bezugspunkt zu dieser sendung hatte bzw. hat, auch irgendwie schon ganz schoen. nichtvergessenwomanherkommt und so.
merci et <3

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„if you would come back home“

in diesem jahr bereits einmal – schmerzlichst! – verpasst, bietet sich fuer all die jenigen, denen es genauso ging wie mir, am 21.12. eine moeglichkeit der wiedergutmachung. an diesem, dann doch auch schon sehr weihnachtlich anmutenden mittwoch, wird sich mister william fitzsimmons erneut nach berlin begeben und zum zuhoeren laden.
ort des geschehens ist der heimathafen in neukoeln und verpassen sollte man das dieses mal dann auch nicht. merke: dieser satz gilt auch fuer mich als erinnerung. die show damals in muenster war halt auch einfach zu gut…

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